Ab Mai im Kino
Fast & Furious 6: Cashcow auf dem Highway

„Fast & Furious“ ist ein Phänomen, das gerade Außenstehende kaum nachvollziehen können. Die gesamte Serie mit ihren bisher fünf Episoden spielte weltweit über 1,5 Milliarden US-Dollar ein, besonders erfolgreich war alleine „Fast Five“ mit mehr als 620 Millionen Dollar Umsatz. In Anbetracht der Tatsache, dass alle fünf Episoden „nur“ 409 Millionen Dollar kosteten, kann Universal Pictures zufrieden sein und optimistisch auf „Fast & Furious 6“ blicken.

Na, das sieht ja schon verrückt aus. (Foto: Universal Pictures)

Na, das sieht ja schon verrückt aus. (Foto: Universal Pictures)

Am 23. Mai 2013 kommt Teil 6 in hiesige Kinos, um nicht nur Fans zu beglücken. Regisseur Justin Lin darf nun zum vierten Mal ein „Fast & Furious“ realisieren, auch holte er sich die üblichen Verdächtigen wieder ins Boot. Vin Diesel mimt wie gewohnt Dominic Toretto, der sich zusammen mit Brian O’Connor (Paul Walker) notgedrungen zur Ruhe setzt. Irgendwo im Ausland werden beide vom FBI-Agenten Luke Hobby (Dwayne Johnson) zurück gerufen, um eine Bande fieser Rennfahrer aufzuspüren. Deren Chef Owen Shaw (Luke Evans) steht in Verbindung mit Letty (Michelle Rodriguez), die Don eigentlich für tot hielt?

Keine Risiken

Die Story klingt natürlich nach ganz viel Drama, Action und imposant inszenierte Rennen mit modernen Boliden. Genau das verdeutlicht auch der erste Trailer zu „Fast & Furious 6“. Experimente, wirkliche Überraschungen oder gar Risiken? Die wird Justin Lin nicht eingehen, schließlich soll die Cashcow erfolgreich gemolken werden. Das ist auch nicht verwerflich, solange zumindest die Anhänger des populären Franchises zufrieden gestellt werden – und es sieht ganz danach aus.

Ein paar Neuzugänge

Alt ist Vin geworden, hm? (Foto: Universal Pictures)

Alt ist Vin geworden, hm? (Foto: Universal Pictures)

Vermutlich werden auch die MMA-Kämpferin Gina Carano als Jessica JJ Jameson und Joe Taslim („The Raid“) keine neue Akzente setzen – aber auch das ist sicher nicht nötig, um Universal Pictures ein hervorragendes Einspielergebnis zu bescheren. Auch weitere Fortsetzungen sind nicht ausgeschlossen beziehungsweise sogar wahrscheinlich. Interessant könnte es aber dennoch in Zukunft werden: Der Spielehersteller Electronic Arts arbeitet gegenwärtig mit Dreamworks Pictures zusammen, um einen „Fast & Furious“-Konkurrenten zu etablieren. Mit der „Need for Speed“-Rennspiel-Marke könnte dies mit etwas Glück sogar gelingen. Noch in diesem Jahr sollen die Dreharbeiten beginnen, Scott Waugh („Act of Valour“) wird Regie führen.

Doch bis es soweit ist, dürfen sich Vin Diesel und Co. mit ihren Rennwagen ordentlich austoben…

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